Mirabellen No Bake Kuchen mit Cantuccini Boden

 

Ich wusste ja gar nicht wie lecker Mirabellen sind. Eigentlich habe ich sie bisher immer übersehen. Aber als mir dann meine Schwester einen ganzen Eimer frisch geernteten Mirabellen gegeben hat, hat sich alles geändert.

Ich hatte ja keine Ahnung, die süßen kleinen Dinger sind eine Pflaumensorte und haben ihren Ursprung aus dem asiatischen Raum. Erntezeit ist zwischen Juli und September. Lange kann man sie leider nicht lagern, also musste gut überlegt werden.

Aus einem Teil habe ich Marmelade gemacht, das Rezept dafür findet ihr hier. Einen Teil habe ich zur Seite gelegt für einen Kuchen und den Rest habe ich eingefroren.

 

 

 

Ich habe mich für einen Marillen No Bake Kuchen entschieden, ist ganz einfach und schnell gemacht. Natürlich könnt ihr für diesen Kuchen auch andere Früchte nehmen. Außerdem habe ich einen Tortenring verwendet, den ich auf 20 cm eingestellt habe, es gehen aber auch ein paar cm mehr, der Kuchen wird dann nur etwas flacher.

Aber nun zum Rezept.

 

 

Zutaten für den Boden:

Durchmesser 20-24 cm

180 g Cantuccini Kekse

100 g zerlasseneButter

 

 

Zutaten für die Füllung:

250 g Mascarpone

250 g Magerquark

400 g Sahne

350-400 g Mirabellen

150 ml Wasser

1 TL Vanillepaste

1 Päckchen Agar Agar

2 Päckchen Sahnesteif

80 g Puderzucker für die Creme

50 g Puderzucker für die Glasur

 

 

Zubereitung:

Als erstes bereitet ihr euch eine Platte vor, auf der ihr euren Kuchen servieren möchtet. Nehmt einen Tortenring und stellt ihn auf die gewünschte Größe ein. Nun schneidet ihr euch Backpapier zurecht, daß ihr an der inneren Wand befestigt. Das geht ganz einfach mit etwas Öl oder Butter.

Nun zerkleinert ihr die Kekse in einem Mixer und vermischt dann die gemahlenen Kekse mit der zerlassenen Butter. Die Mischung kommt nun auf den Boden. Am besten verteilt ihr sie mit einem Esslöffel. Drückt sie etwas fest und stellt die Platte in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit wäscht ihr die Mirabellen und entkernt sie. Nehmt einen Topf und erhitzt darin die Mirabellen mit dem Wasser, den 50 g Puderzucker und dem Agar Agar. Eventuell sind die Mirabellen bereits genug süß, daß ihr die Zuckermenge auch reduzieren könnt. Probiert am besten selber aus. Mit einen Pürierstab püriert ihr die Mirabellen. Lasst sie dann mindesten 2 Minuten köcheln, damit das Agar Agar wirken kann.

Anschließend könnt ihr sie durch ein Sieb in eine Schüssel umfüllen. Das ist aber nicht zwingend notwendig. Ich mag es auch wenn kleine Stückchen drin bleiben. Die flüssige Mirabellenmasse sollte jetzt abkühlen, ihr müsst aber darauf achten, daß sie nicht geliert. Rührt also immer wieder um, damit sie im flüssigen Zustand bleibt.

In der Zwischenzeit bereitet ihr die Creme vor. Dazu vermengt ihr die Mascarpone mit Quark und Puderzucker, nur ganz kurz mit dem Handrührgerät. Die Vanille könnt ihr hier bereits dazu geben.

Als nächstes schlagt ihr die Sahne mit dem Sahnesteif fest. Entweder in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe.

Nun nehmt ihr einen viertel Teil der Mirabellenmasse und füllt sie in ein kleines Schüsselchen. Von der Creme gebt ihr nun ein bis zwei Esslöffel hinein, rührt kurz um und füllt diese Masse gleich wieder in die Creme zurück. Das macht ihr, damit es keinen zu hohen Temperaturunterschied der beiden Komponenten kommt und somit sich Klümpchen bilden. Vergesst auch hier nicht die übriggebliebene Mirabellenmasse immer wieder zu umzurühren.

Jetzt hebt ihr noch die Sahne unter die Creme und ab damit auf den Keksboden. Verstreicht die Creme gleichmäßig und stellt die Kuchenplatte gleich wieder in den Kühlschrank oder noch besser kurz in den Tiefkühler. Ein paar Minuten müssten ausreichend sein.

In dieser Zeit achtet ihr auf eure Mirabellenmasse. Holt nach ca. 5-10 Minuten den Kuchen wieder heraus und verteilt zum Schluss noch die restliche Mirabellenmasse auf die Creme. Der Kuchen ist dann fertig zubereitet und muss noch gekühlt werden. Lasst ihn am besten mindesten 4 Stunden im Kühlschrank oder noch besser über Nacht stehen.

Vor dem Servieren entfernt ihr natürlich vorsichtig den Tortenring und das Backpapier. Mit einer kleinen Winkelpalette könnt ihr den Rand noch etwas schön streichen.

 

 

 

Ich hoffe das Rezept gefällt euch 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen 😉

 

 

 

 

 

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