Zwetschgenknödel

 

Mirabellen, Pflaumen, Zwetschgen … dieses Obst hat gerade Hochsaison. Und da liegt es doch nahe, damit etwas leckeres zu backen. Kuchen und Co hatten wir ja bereits. Sogar Marmelade haben wir inzwischen gläserweise Zuhause und keine einzige ist davon gekauft. 😀

Was kann man noch zaubern? Klar, Knödel fehlen uns noch. Und siehe da, kurz ein wenig experimentiert und die Zwetschgenknödel sind super gelungen. Das Rezept dazu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

 

 

Ich habe leider keine Mirabellen mehr da, ich könnte mir die süßen kleinen Früchtchen sehr gut im Knödel vorstellen. Aber dann lassen wir das für nächstes Jahr.

Aber nun zum Rezept.

 

 

 

Zutaten für den Teig:

für ca. 14-16 Knödel

500 g Kartoffeln

130 g Mehl

1 Ei

20 g weiche Butter

1 TL Salz

 

 

Zutaten für die Füllung:

ca. 14-16 Zwetschgen

 

 

Zutaten für die Panade:

150 g Semmelbrösel

30 g weiche Butter

150 g brauner Zucker

 

 

Als erstes kocht ihr die Kartoffeln weich und lasst sie kurz abkühlen, damit ihr sie gleich noch in warmen Zustand schälen könnt.

In der Zwischenzeit wäscht ihr die Zwetschgen, schneidet ein Stück auf und entfernt den Kern.

Nach dem Schälen, stampft ihr die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer. Gebt die restlichen Zutaten dazu und knetet alles zu einem Stück Teig. Diesen portioniert ihr nun auf so viele Teile, wie ihr Zwetschgen habt. Nun umhüllt ihr die Zwetschgen mit dem Teig und formt schöne Kugeln.

Bereitet euch schon mal einen Topf mit Wasser vor und lasst das Wasser aufkochen.

Ich habe selbstgemachte Semmelbrösel verwendet. Einfach liegengebliebenes Brot kurz im Mixer zerkleinert. Die Brösel kommen bei mir zuerst in die Pfanne, dort werden sie ein wenig angeröstet. Dann schaltet ihr die Pfanne aus und gebt gleich den Zucker und die Butter dazu. Alles gut vermengen und in einen tiefen Behälter oder Teller umfüllen.

Nun schaltet ihr den Herd ein wenig runter, das Wasser sollte nicht sprudelnd kochen. Legt ein paar Knödel vorsichtig in das kochende Wasser. Sie fallen dann erst mal zum Boden, wenn sie oben am Wasserrand schwimmen, lasst ihr sie noch ca. 5 Minuten langsam köcheln.

Anschließend nehmt ihr einen Knödel heraus, lasst ihn kurz abtropfen und wälzt ihn in den Zuckerbrösel. Das macht ihr dann mit allen anderen Knödeln.

Ich finde die Zwetschgenknödel schmecken am besten, wenn sie warm sind. Aber auch die, die wir am nächsten Morgen gegessen haben waren sehr lecker.

 

 

 

Ich hoffe das Rezept gefällt euch 😀

Viel Spass beim Nachmachen 😉

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